Was sind Stauden?
Was sind Stauden? – Grundlagen und Eigenschaften
Stauden sind mehrjährige, krautige Pflanzen, die jedes Jahr erneut austreiben. Im Gegensatz zu Gehölzen verholzen sie nicht dauerhaft. Der oberirdische Teil kann im Winter vollständig absterben, jedoch überlebt die Pflanze im Wurzelstock, Rhizom oder in Knollen. Dadurch treiben Stauden im Frühjahr zuverlässig wieder aus und sorgen Jahr für Jahr für frisches Grün und neue Blüten.
Kurz gesagt:
Stauden sterben oben ab – aber nicht unten.
Typische Merkmale von Stauden
Stauden besitzen mehrere Eigenschaften, die sie besonders beliebt machen:
- Mehrjährig – viele Arten leben Jahrzehnte
- Krautig – keine dauerhafte Verholzung
- Winterhart – je nach Art sehr frostbeständig
- Wiederkehrend – jedes Frühjahr neuer Austrieb
- Vielfältig – Blütenstauden, Schattenstauden, Bodendecker, Gräser, Farne und mehr
Durch diese Vielfalt lassen sich Stauden in nahezu jedem Gartenbereich einsetzen. Außerdem ergänzen sie Gehölze, Rosen und Zwiebelpflanzen hervorragend.
Beispiele für bekannte Stauden
Viele beliebte Gartenpflanzen gehören zu den Stauden. Dazu zählen unter anderem:
- Lavendel (Lavandula angustifolia) – halbstrauchig, aber staudenähnlich
- Pfingstrose (Paeonia lactiflora)
- Herbstanemone (Anemone hupehensis)
- Funkie / Hosta (Hosta spp.)
- Sonnenhut (Rudbeckia fulgida)
- Frauenmantel (Alchemilla mollis)
- Storchschnabel (Geranium spp.)
Diese Arten sind pflegeleicht, robust und bieten lange Blütezeiten oder dekoratives Laub.
Warum sind Stauden so beliebt?
Stauden bilden das Grundgerüst vieler Gärten, weil sie zuverlässig wiederkommen und das ganze Jahr über Struktur und Farbe bieten. Außerdem sind sie:
- pflegeleicht
- langlebig
- ökologisch wertvoll für Insekten und Bodenleben
- ideal für Beete, Rabatten, Naturgärten und Schattenbereiche
- kombinierbar mit nahezu allen anderen Pflanzengruppen
Durch ihre große Auswahl an Farben, Formen und Höhen lassen sich Stauden sehr flexibel einsetzen.