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Pflanzung und Pflege von Hortensien

Wir unterscheiden:

    Ballhortensien und Kreuzungen (Hydrangea macrophylla), die es in weiß, rosa, rot und blau gibt.
    Tellerhortensien und Kreuzungen (Hydrangea serrata)


Hier sollten nur die verblühten Blütenrispen über dem nächsten Blattpaar herausgeschnitten werden. Einen stärkeren Rückschnitt spätestens bis Ende Juli durchführen, da bereits ab August die Blütenknospen für das nächste Jahr angelegt werden. Wird erst im Herbst oder im nächsten Frühjahr geschnitten, fallen die angelegten Blütenknospen weg und die Pflanze blüht im nächsten Sommer nicht. Dasselbe gilt auch, falls die Hortensie im Frühjahr beim Erstaustrieb zurückfriert. Die Pflanze treibt ziemlich sicher erneut aus, allerdings ohne Blütenanlage.
Um Hortensien vor Spätfrösten zu schützen, auf jeden Fall eine geschützte Stelle aussuchen und zusätzlich mit Laub, Holzwollte und Reisig schützen. Winterschutz entfernen sobald die Knospen aufbrechen. Ab jetzt nur bei drohenden Nachtfrösten mit Vlies (keine Folie) abdecken.

Der Boden muss sauer und humos sein, wie bei Rhododendren (Moorbeeterde). Gedüngt wird mit speziellem Hortensiendünger von Mitte April bis Mitte Juli alle vier Wochen. Blaue Hortensien brauchen einen alaunhaltigen Spezialdünger, damit die Pflanzen ihre reine blaue Farbe beibehalten.



    Hortensie (Hydrangea arborescens) ´Annabelle´ und ´Grandiflora´
    Rispenhortensien (Hydrangea paniculata) ´Grandiflora´, ´Kyushu´ usw.


Diese Hortensien können bei Bedarf (zu groß oder zu locker gewachsen) im Frühjahr (auch stark) zurückgeschnitten werden. Die Blütenknospen werden erst im späten Frühjahr für den Sommer angelegt. Sie blühen also auch wenn sie bei Spätfrost nochmal zurückfrieren.

Der Boden sollte leicht sauer und humos sein, ideal ist eine Mischung 1:1 aus Gartenerde mit Moorbeeterde. Eine Düngung mit Hortensiendünger sollte alle vier Wochen von Mitte April bis Mitte Juli erfolgen.


Ihr Oskar-Team

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