Bambus
Bambus - winterharte Sorten mit schönem Laub und Rinde
In unserem Pflanzenmarkt bieten wir zwei Hauptgruppen von Bambus an:
- Phyllostachys-Arten bilden dicke Halme und starke Ausläufer (Rhizome). Ihr Ausbreitungsdrang lässt sich nur mit einer Rhizomsperre kontrollieren.
- Fargesia-Arten (früher Sinarundinaria) wachsen horstig, machen dünnere Halme und sind besonders für kleinere Gärten geeignet.
Bambus – Wissenswertes
Bambus gehört zu den Gräsern. Deshalb wird er bei Bedarf mit Rasendünger versorgt. Die einzelnen Triebe heißen Halme. Anders als Bäume wächst Bambus nicht durch Jahresringe, sondern durch neue Halme. Diese erreichen innerhalb von zwei Monaten ihre endgültige Größe. Nach einem Rückschnitt werden die Halme nicht höher, aber dichter und buschiger.
Phyllostachys-Arten können die Blüte überstehen, da ihre Rhizome reichlich Nährstoffe speichern. Fargesien sind horstig, doch auch hier empfehlen wir bei Pflanzung in Teichnähe einen Schutz, da die Wurzeln Folien beschädigen können.
Im Winter sollte Bambus nicht angebunden werden, da er unter Schneelast brechen könnte. Ein halbschattiger Standort ist ideal, weil er die Verdunstung reduziert. Vor Frost empfiehlt es sich, Bambus gründlich zu wässern und frisch gepflanzte Exemplare im ersten Winter im Wurzelbereich abzudecken. Damit die dekorativen Halme besser sichtbar sind, können die unteren Seitenzweige entfernt werden.
Unsere Sorten
- Fargesia murielae: grüne Halme, leicht überhängend, bis 3 m.
- Fargesia Jumbo: aufrecht, 3–4 m hoch.
- Fargesia Simba: erbsengrün, schwachwüchsig, bis 2,5 m.
- Fargesia Smaragd: dunkelgrünes Laub, bis 3,5 m.
- Fargesia Standing Stone: frosthart, straff aufrecht, bis 3,5 m.
- Phyllostachys Aureocaulis: schwefelgelbe Halme, 3–5 m.
- Phyllostachys Spectabilis: gelb mit grünen Streifen, 3–5 m.
- Phyllostachys bissetii: intensiv grün, sehr wüchsig, bis 6 m.
- Phyllostachys nigra: schwarze Halme, 3–5 m.
- Phyllostachys vivax Aureocaulis: schwefelgelb mit grünen Streifen, über 5 m.
