Laubsträucher

Kirschlorbeer

Prunus laurocerasus

Immergrün, frosthart, robust, pflegeleicht, verträgt radikalen Rückschnitt, Schatten und Wurzeldruck, inzwischen eine beliebte Pflanze als Sichtschutz, Hecke (salzverträglich) oder als Solitär.

Der deutsche Name deutet auf die kirschähnlichen Früchte und auf die lorbeerähnlichen Blätter hin.

Kirschlorbeer wird je nach Sorte ungeschnitten ca. 1 – 3,5 m hoch und auch fast so breit. Die Blüten im April/Mai sind cremeweiß und stehen in aufrechten Kerzen. Im August/September entwickeln sich dann grüne kirschähnliche Steinfrüchte, die sich später schwarz verfärben.
Es gibt Kirschlorbeer mit verschiedenen Blatt- und Wuchsformen.

Wir führen:

  • Etna
    Wuchs breit aufrecht, kompakt, bis 2 m hoch, robust.
  • Genolia
    Wuchs schnell, schmal aufrecht und dicht, 2,5 bis 3 m hoch, besonders frosthart.
  • Herbergii
    Wuchs aufrecht, raschwüchsig, 2 bis 3 m hoch, robust.
  • Otto Luyken
    Wuchs breitbuschig, dicht verzweigt, langsam wachsend, bis 1,5 m hoch.
  • Rotundifolia
    Wuchs kräftig, breit aufrecht, bis 3 m hoch, später genauso breit


Kirschlorbeer bevorzugt humus- und nährstoffreiche Lehmböden, deswegen empfehlen wir, den Aushub mit reichlich Kompost oder Humus zu verbessern. Starker Blattfall deutet meist auf verdichtete Böden, extreme Trockenheit oder Staunässe hin.

Wichtig: Ab August nicht mehr schneiden und düngen, um einen späten Neuaustrieb zu verhindern. Dieser könnte im Herbst nicht mehr ausreifen (verholzen) und ist deswegen sehr frostgefährdet.

In sehr kalten Regionen mit starken Ostwinden empfehlen wir, Kirschlorbeer eher halbschattig bis schattig und windgeschützt zu pflanzen, da die Wintersonne und Wind eine hohe Verdunstung hervorrufen und daher Blattschäden verursachen. Auch anhaltend sehr eisige Temperaturen, die den Boden tief durchfrieren lassen, verursachen Blattschäden, da die Pflanzen aus gefrorenem Boden kein Wasser aufnehmen kann.

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