Arbeitskalender

Oktober

Arbeitskalender

Der Oktober ist wieder Pflanzsaison:
Steingarten anlegen, Rosen pflanzen, Sichtschutzhecken, Bäume, Obst- und Beerengehölze pflanzen usw.
Pflanzzeit für Laubbäume und große Nadelgehölze ab Mitte Oktober!

  • Ball- und Tellerhortensien dürfen nicht im Herbst sondern spätestens Ende Juli/Anfang August zurückgeschnitten werden, da sie bereits im Herbst die neuen Blütenknospen für das nächste Jahr ausbilden. Rispenhortensien werden erst im Frühjahr geschnitten, da sie die Blüten am einjährigen Holz im Frühsommer ansetzen

  • Bei Brombeeren nach der Ernte die abgetragenen Ruten über dem Boden abschneiden. Von den neuen maximal sechs starke Ruten stehen lassen, den Rest herausschneiden. Die neuen Ruten während des gesamten Wachstums beobachten und laufend alle Seitentriebe bis auf ca. 30 cm (über einem Blatt) zurückschneiden. Hier blühen und fruchten die Brombeeren im 2. Jahr. Die Ruten am besten in 3 Etagen an einem Zaun oder an Spanndrähten (ca. in 60cm - 110 cm - 160 cm Höhe) entlangführen (3 Ruten nach links, 3 nach rechts) und anbinden. Sie werden je nach Brombeer-Sorte 2 bis 4 m lang

  • Wenn Sie Sträucher oder Bäume nach ein paar Jahren umsetzen möchten, ist es im Herbst günstig dafür. Nach ca. 5 – 6 Jahren wird das Vorhaben bereits kritisch. Wichtig bei vielen Arten ist ein mehr oder weniger kräftiger Rückschnitt, je nachdem, wie viel Wurzeln die Pflanze beim Ausgraben verloren hat.

  • Frisch gepflanzte Bäume sollten stets an einem Pfahl angebunden werden, damit ihre Wurzeln sich bei Wind, der an den Stämmen wackelt, nicht lockern und abreißen. Schlagen Sie die Pfähle noch vor dem Pflanzen ins bereits gegrabene Loch, da beim späteren Einschlagen Wurzeln verletzt werden können. Größere Bäume benötigen einen Dreibock.

  • Herbstdünger ausbringen! Mit einem kalibetonten Herbstdünger sollten Sie jetzt Ihre Immergrünen (Buchs, Bambus, Kirschlorbeer usw.) und den Rasen für den Winter fit machen. Hier ist nicht mehr der Stickstoff wichtig, sondern das Kalium, was die Zellwände und die Zellen an sich stärkt. Kalium macht die Pflanzen resistenter gegen Frost und Pilzkrankheiten, außerdem werden verstärkt Nährstoffe in den Wurzeln eingelagert. Absolut falsch wäre im Herbst eine Stickstoffdüngung, was nur zu einem starken Wachstum führen würde. Neutriebe überstehen den Winter nur schlecht oder gar nicht.

  • Nach dem ersten Frost sollten Sie Dalien- und Gladiolenknollen aus der Erde nehmen. Die Pflanzen werden ca. 5 cm über der Knolle abgeschnitten und bei 5 bis 8 Grad in leicht feuchtem Torf, Sand oder Zeitungspapier luftig gelagert.

  • Alle empfindlichen Kübelpflanzen müssen vor dem ersten Frost eingeräumt werden. Die robusteren wie Feige, Oleander, echter Lorbeer, Eucalyptus, usw. dürfen noch draußen bleiben, denn sie halten einige Minusgrade aus.

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