Arbeitskalender

Juni

Arbeitskalender

Endlich ist es soweit! Die ersten Rosen öffnen ihre Blüten. Voraussetzung für eine üppige und gesunde, lang andauernde Rosenblüte ist ein optimaler Standort:

  • Tiefgründiger, wasserdurchlässiger Boden.
  • Sonniger, luftiger Standort (keine Stauhitze!).
  • Nicht unter Bäume pflanzen! Bei Tropfenfall nach Regen bleiben die Blätter zu lange feucht, dadurch erhöhte Pilzgefahr.
  • Flächig, dicht gepflanzte Gruppen von Beet- und Edelrosen sind gesünder als Einzelpflanzen.


Ein gutes Pflanzenstärkungsmittel ist Schachtelhalmextrakt. Die darin enthaltene Kieselsäure stärkt die Abwehrkräfte und kräftigt die Pflanzenzellen gegenüber Pilzkrankheiten. Schachtelhalmextrakt ist ein Konzentrat und wird mit Wasser verdünnt gespritzt oder gegossen.

Sollten einige Rosensorten bei ungünstigem Wetter trotzdem krank werden, empfehlen wir sofort zu handeln und die erforderlichen Pflanzenschutzmittel einzusetzen. Rosen können sich nicht selbst helfen. Im Gegenteil, die Krankheit breitet sich aus, immer mehr Blätter erkranken, fallen schließlich ab (Sternrußtau) oder verbleiben trocken an der Pflanze (Mehltau, Sternrußtau). Der gesamte Rosenstock wird sehr geschwächt bis am Ende nur noch ein kleiner Strauch mit mehr oder weniger Blättern und ein paar verkümmerten Blütenknospen übrig bleibt.

Die Blühfreudigkeit und Gesundheit der Rose steht und fällt mit der Düngung, wer nicht oder zu wenig düngt wird nie schöne Rosen haben. Beginnend ab Mai sollten Sie regelmäßig alle 4 Wochen bis Juli düngen. Im August nicht mehr düngen, damit die Triebe vor dem Winter noch ausreifen. Eine kalibetonte Düngung Ende August/Anfang September bewirkt, dass die Triebe frostfester werden. Für die Düngung während der Blütezeit sollte ein ausgewogener NPK-Dünger verwendet werden. Rosen sind ´Starkzehrer´, deswegen mineralischen oder organisch/mineralischen Dünger verwenden. Rein organischer Dünger braucht zu lange bis er für die Pflanzen verfügbar ist.
Rosen, die in Gefäßen (Töpfen) gehalten werden, empfehlen wir die 14-tägige Düngung mit Flüssigdüngern.

  • Jetzt ausreichend gießen. Alle im vorigen Herbst oder diesjährigem Frühjahr gepflanzten Sträucher und Bäume, besonders die Immergrünen, müssen jetzt ausgiebig gewässert werden. Die Junisonne kann schon sehr heiß sein und die Baumscheiben sind meist nicht bedeckt, so dass viel Wasser verdunstet. Die Wurzeln gehen noch nicht sehr tief und die Pflanzen müssen jetzt zusätzlich den neuen Zuwachs mit Wasser versorgen. Wassermangel in dieser Zeit kann das Wachstum stark beeinträchtigen oder sogar Vertrocknen zur Folge haben.
  • Rhabarber darf nur bis Johanni (24. Juni) geerntet werden. Danach erfolgt die Grunddüngung, die entscheidend für die Erträge des kommenden Jahres ist. Im Herbst empfehlen wir das Auftragen einer dicken Schicht Kompost. Da der Wasserbedarf der Pflanzen sehr hoch ist, muss vor allem während der Erntezeit ausreichend gewässert werden.



Besuchen Sie uns im Pflanzenmarkt – wir beraten Sie gerne!

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